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DKMS-Registrieraktion

„Kennst Du das, wenn alles von einem Ergebnis abhängt? – Viele Blutkrebspatienten auch.“

Unter diesem Motto bewirbt die Deutsche Knochenmarkspenderdatei Registrierungs-Aktionen an Hochschulen. Wer kennt sie nicht, diese Werbung, die überall in der Stadt auf Plakaten zu sehen ist, oder im Fernsehen läuft?

„Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“.

Die DKMS hat bereits viel erreicht. 54051 Stammzellspenden, 5.999.511 Registrierungen weltweit und fünf Standorte auf der ganzen Welt. Doch es gibt immer noch einiges tu tun, denn alle 16 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Nur ein Drittel der Blutkrebspatienten findet einen Spender innerhalb seiner Familie und jeder fünfte Patient sucht vergeblich nach seinem „genetischen Zwilling“.

Wir von der Fachschaft Pharmazie Berlin e.V. wollen die Arbeit der DKMS unterstützen. Am 21.01.2016 fand dafür erstmals eine von Studenten organisierte Registrierungsaktion im Institut für Pharmazie statt. Von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr konnten sich Studenten, Dozenten, wissenschaftliche Mitarbeiter und jeder Interessierte, über Blutkrebs und seine Behandlung informieren und als neuer Stammzellspender registrieren lassen. Die Registrierung ist keine große Hürde. Einzige Voraussetzungen: Ein Alter von 17 bis 55, ein Mindestgewicht von 50 kg, ein BMI <40 und der Ausschluss einiger Krankheiten sowie Medikationen. Sind die Kriterien eines Spenders erfüllt, muss nur ein Kontaktbogen ausgefüllt werden, dann endlich kommt die Sache mit dem Wattestäbchen. Etwa je eine Minute lang wird jede Wangeninnenseite mit dem Stäbchen abgeschabt. Diese werden anschließend an ein Labor geschickt, wo das genetische Material ausgewertet wird.

Pro neuregistriertem Spender kostet der Laboraufwand etwa 40,00 €. Dieser Betrag wird im Falle einer Registrierungsaktion an einer Hochschule von der DKMS übernommen. Trotzdem sammelte die Fachschaft Pharmazie Berlin e.V. bereits im Dezember 2015 und am Aktionstag selbst Spenden, welche der DKMS zugute kamen.

An unserem Aktionstag ließen sich ganze 65 Leute als potentielle Spender bei der DKMS registrieren. Die Fachschaft plant bereits, weitere solcher Aktionen durchzuführen. Vermutlich in einem größeren Rahmen um noch mehr Menschen erreichen zu können.